……diese Mal geht’s ans innere Loslassen, Ausmisten und Entrümpeln…

Die Routinen-Seelensachen-Serie geht in die nächste Runde. Wir werden aktiv, weg vom Schreibtisch ins “Einfach- Machen”: Loslassen, Ausmisten und Entrümpeln ist das Thema.

Damit du auch als Einsteiger- Neuling nicht den Überblick verlierst, lass mich erst mal zusammenfassen, was wir schon alles haben:

– wir haben uns alles von der Seele geschrieben und eine IST-Liste erstellt.

– wir haben unsere wöchentlichen FIX-Termine notiert und diese enthalten auch schon ein paar Kür-Elemente (wenn nicht, dann ergänze das bitte noch 😉

– weil der Druck schon wieder ein bisschen das Kommando übernehmen wollte, gab es eine Runde “Druck raus” und die Erklärung, warum das genau die richtige Herangehensweise ist.

– wir haben uns unsere freien Zeitfenster sichtbar gemacht.

– zur Zeit kümmern wir uns ums äußere Gerümpel. In diesem Prozess stecke ich gerade mittendrin und du kannst mich dabei auf Instagram in den Stories gerne begleiten und auch selbst aktiv werden.

Äußerlich lichtet sich das Chaos also schon ein bisschen, zumindest geht es mir so und ich merke, dass da noch so einiges andere gleichzeitig passiert.

Letzte Woche hatte ich dir folgende #diefreitagsfragerei gestellt:

“Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?”

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Im ersten Moment war mir gar nicht so bewusst, dass diese Frage auch mit dem Thema “Ausmisten und Aufräumen” zu tun hat. Das haben mir dann aber eure vielen Antworten gezeigt.

Ich habe aber auch selbst gemerkt, dass bei mir die innere Ordnung mit der äußeren zusammenhängt.

Besonders wenn es bei mir im Kopf durcheinander zugeht, dann brauche ich es um mich herum aufgeräumt. So ist zumindest meine Vorstellung, denn die Realität spricht da leider eine andere Sprache.

In diesem Moment wird mir dann nämlich bewusst, dass ich nicht auf einer einsamen Insel lebe, sondern mit vier anderen Familienmitgliedern, die auch so ihre Spuren hinterlassen.

Also fällt der Status quo, den ich brauchen würde, etwas schwer, denn er kann einfach nicht geschaffen und konserviert werden ;-)))))).

Deshalb geht’s heute mal ums innerliche Sortieren und ich schreibe einfach mal auf, was mir einfällt, wenn es in meinem Kopf wieder mal so richtig tobt.

Wir haben vor ein paar Wochen schon mal eine Ist-Liste geschrieben. Diese berücksichtigte  jedoch nur die Routinen, Aufgaben und Freizeitaktivitäten.

Genau so eine Ist-Liste kannst du auch über dein innerstes Chaos erstellen, d. h. schreibe erst mal alles raus aus deinem Kopf, was dir so in den Sinn kommt.

Wenn dir das Schreiben schwerfällt, funktioniert auch die Diktierfunktion am Smartphone.

Was kann alles auf diese Liste?

Gefühle, Termine, Sorgen, Hoffnungen, Wünsche, das Ärgern über……., kreative Ideen, also einfach alles das, was dir den Kopf verstopft.

Es kann auch sein, dass einfach nur ein einziger Satz oder ein einziges Wort das Ganze dominiert, auch das ist okay.

Wenn du das Gefühl hast, dass du dich “leergeschrieben” hast, dann lass die Liste erst einmal ruhen und mache etwas anderes. Du hast es aufgeschrieben, es geht nicht verloren und deshalb kannst du es vielleicht auch besser loslassen.

Später hast du u. a. diese zwei Möglichkeiten: hast du viel Power, dann gehe ans Sortieren nach Kategorien und schau dir an, ob du schon etwas erledigen kannst oder du dich längerfristig mit dem Lösen einer Herausforderung beschäftigen darfst. Trage z. B. alle Termine in den Kalender ein, die dir den Kopf verstopfen oder erledige Dinge gleich, die nur ein, zwei Minuten dauern.

Wenn du das Gefühl hast, dass so gar nichts hilft, das Durcheinander ein bisschen zu lichten, dann nimm es doch EINFACH ( öhm ja, ganz einfach:-))))))))) mal an……

Akzeptiere, was ist! #isso und es ist oft auch kein Wunder, dass wir an unsere Grenzen kommen.

Ja warum denn?

Ein Punkt, der wahrscheinlich bei den meisten von uns das große Thema ist, kann ich in ein Wort packen:

MUTTITASKINGTALENT

Wir Frauen denken nicht nur über unseren Kram nach, sondern werden gerne auch von anderen als externe Festplatte benutzt.

Wir müssen nicht nur für uns sorgen, sondern sind für so einige kleine (und großen!!!) Menschen zusätzlich verantwortlich, beziehungsweise lassen uns auch gerne mal in so eine Verantwortlichkeit hineinziehen.

Denn wenn die Brut (ich darf das sagen, habe schließlich die Zwililingsladies wochenlang in der Klinik ausgebrütet ;-)))) oder der Göga erst mal erkannt hat, dass du das Denken an diverse Aktivitäten, Aufgaben und Besorgungen immerzu und ständig übernimmst, dann ist es auch kein Wunder, dass bei dir irgendwann im Kopf zu viele Fenster / Tabs offen sind.

Wir Frauen neigen oft dazu, von uns selbst viel zu viel Flexibilität zu verlangen.

Hast du schon mal gezählt wie oft das Wort “Mama!!!!!”, oder “Schatz, könntest du noch…..?”,  so pro Tag fällt?

Meine nächste Frage: „Wie oft ist das überhaupt berechtigt?”

Denn seien wir doch mal ehrlich, meist rufen die lieben Kleinen  Großen aus Bequemlichkeit und du hilfst ihnen dann bei irgendwelchen Aufgaben oder Suchereien, die sie auch gut alleine hätten lösen können.

Richtig bewusst geworden ist es mir, als ich jetzt wieder zum Arbeiten mit meinen Syltglück-Mädels auf Sylt war.

Mein Kopf war aufgeräumt und sortiert und ich war lange nicht so erschöpft, obwohl mein Arbeitspensum auch nicht weniger war.

Der große Unterschied war nämlich: ich habe mich nur um mich und meine Bedürfnisse kümmern dürfen und schon war auch der Kopf bei Weitem nicht so überlastet wie sonst in meiner ganz gewöhnlichen Alltagsfeierei.

Meine Tipps um hier ein bisschen Freiraum zu schaffen:

Frage dich immer, ob das jetzt wirklich “dein Schuh” ist, um den es hier geht, oder ob dein Gegenüber etwas von dir möchte,  was es auch ganz alleine erledigen kann.

“Hilf ihnen, es selbst zu tun.”

Lass dir auch von deinen Kindern mal ein bisschen zuarbeiten, wir handhaben es bei der schulischen Zettelwirtschaft z. B. so, dass die Mädels die Abschnitte, die in die Schule mit zurück müssen, schon von ihnen selbst ausgefüllt werden. Mein Job ist dann nur noch das Unterschreiben und Notieren der Termine.

Ab einem gewissen Alter können die Termine von Schulaufgaben und Co. auch schon selbständig von den Kids in den Familienkalender eingetragen werden und das Lernen für diese anstehenden Arbeiten liegt bei uns in der Familie auch komplett bei den Mädels selbst. Ich weiß inzwischen oft gar nicht mehr, wann sie was schreiben, denn die Schule ist ihr Job, nicht meiner……

Und auch wenn deine Kids noch kleiner sind: Lass sie ganz viel schon mithelfen oder selbst ausprobieren. Bei mir ging da vieles ganz nebenbei, denn ich hatte nun mal keine sechs Hände gleichzeitig, um drei Kinder anzuziehen, zu füttern oder zu bespaßen, so dass sie dann von selbst schon das Anziehen, Essen u.v.m. mitgemacht und ausprobiert haben……verdrehte Schuhe inklusive UND vor allem ein absolut glückliches Grinsen, weil sie sich bewusst waren, was sie schon gerockt hatten ;-)))))).

Hab da auch gar kein schlechtes Gewissen, denn du machst sie damit fit für das Leben.

Genau das ist dein Job als Mom.

Also guck mal bei dir selbst, welchen Kopfballast du mit dir rumschleppst, der eigentlich gar nicht deiner ist.

Was mir auch hilft, wenn es einfach stressige Zeiten sind, in denen ich stecke und ich auch nicht durch Weg lassen oder modifizieren Entlastung schaffen kann: ich mache es mir bewusst und akzeptiere diese Phase.

In solchen Zeiten entscheide ich auch ganz bewusst, wieviel Freizeitstress ich zulasse. Denn wenn sich selbst ein Abend mit Freunden stressig anfühlt, dann ist das einfach nicht der richtige Zeitpunkt und das gestehe ich mir dann auch zu und bleibe einfach mal weg. Ein romantisches Date mit Sesselhausen steht dann hier an erster Stelle.

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Negative Gedanken loslassen

Gerade wenn du dich mit vielen negativen Gedanken quälst, kann es auch hilfreich sein, wenn du dich diesen mal für einen begrenzten Zeitraum stellst: stelle einen Wecker auf 15 Minuten und lasse in diesem Zeitraum diese Gedanken zu. Sobald jedoch der Wecker klingelt, ist es wieder gut. Dann haben sie Pause.

Auch hier kannst du wieder das Schreiben oder Aufsprechen für dich nutzen. Vollende die Sätze: „Ich fühle mich wie……” oder „Es fühlt sich bei mir an als ob……..”

Das kann sehr hilfreich sein, dir selbst und deinen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Wenn du darüber noch mehr lesen möchtest, mein Artikel “Party in da House”, beschäftigt sich genau damit.

Mach mal Pause

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber regelmäßige und kurze Pausen sind essentiell und können auch helfen, auf Dauer in deinem Kopf für Ruhe zu sorgen. Wenn alles zu viel wird, geh aus der Situation heraus und guck mal für ein, zwei Minuten nach oben. Das Ändern der Blickrichtung entspannt.

Wenn du mehr Zeit hast, verkrümel dich mal eine Stunde in den Wald und lasse die süße Stille auf dich wirken. Vielleicht traust du dich mal, gut für dich zu sorgen und nimmst dir diese Stunde einfach.

Bei Durcheinander im Kopf hilft oft auch das äußere Aufräumen. Hier kannst du einen sichtbaren Effekt schaffen, während es beim inneren Aufräumen ja eher das Gefühl ist, das sich ändert. Dass sich das unter Umständen ein bisschen schwierig gestalten kann, hatte ich geschrieben.

Was du aber machen kannst: räume dort auf, wo du deinen Feierabend verbringen wirst und du so Ausblick auf einen aufgeräumten Ort hast. Auch das hat eine Wirkung auf dein Innerstes, ich habe das rund um Sesselhausen schon öfters zelebriert ;-))))))).

Die Küche sieht aus wie Sau! Hab das Licht ausgemacht. Jetzt geht’s!

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Gönne dir kreative Zeit

Bei mir entsteht das Chaos im Kopf oft, wenn ich meine Kreativität nicht füttere. Immer dann, wenn ich mich nur auf “Leistung bringen” und “Funktionieren” fokussiere, dann macht da mein Geist nicht mehr mit. Ich brauche dann das Ausleben von meinen Ideen und dann wird auch mein Köpfchen wieder ruhiger.

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Kleine Zusammenfassung:

Ist es dein Thema? Nein! Weg damit!

Kannst du etwas delegieren? Ja! Nur zu!

Schreibe es dir von der Seele oder sprich es auf dein Smartphone

Akzeptiere, dass es eine Phase ist.

Beseitige eventuellen Freizeitstress.

Negative Gedanken? Ja, aber nur für 10 Minuten, dann haben sie wieder Feierabend!

Kannst du äußerlich etwas aufräumen?

Brauchst du kreative Zeit?

Puhhhh, ganz schön viel, was wir da so loslassen können. Deshalb habe ich zum Abschluss noch ein schönes Zitat für dich:

“Wer loslässt, hat die Hände frei!”

Ich wünsche dir ganz viel Power beim inneren Sortieren und Entrümpeln, hast du noch einen Tipp, der für dich hilfreich ist? Dann schreibe mir doch kurz.

Ich wünsche dir einen schönen Donnerstag.

Liebe Grüße

 

Bettina

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