Zu allererst muss ich mal schreiben, dass ich dezent begeistert bin, denn mein erster Artikel hat schon bei einigen von euch ein Strohfeuer entfacht.

Das wiederum führt dazu, dass ich noch mehr Bock darauf habe, mich selbst mit meinen diversen Baustellen auseinanderzusetzen.

Wenn dann eine Leserin schreibt, dass sie sich erst nen DinA 5 Papier genommen hat, durfte ich schon dezent schmunzeln, denn dass das bei weitem nicht ausreicht, ist klar, oder ;-)))).

Das zeigt aber, wie oft wir das, was wir so nebenher tun, unterschätzen und wieviel das eigentlich schon mal ist.

Erste Erkenntnis: Wir wuppen schon ganz schön viel!

“Zuviel ” wird sich jetzt im Kopf von ganz vielen auch gleich einnisten wollen, das geht mir nicht anders.

Besonders, wenn ich es dann Schwarz auf Weiß sehe, dann ruft da plötzlich so ein Bett nach mir, in dem ich mich gerne vergraben möchte……..

Aber nix gibt’s: es hat angefangen und wir werden das rocken.

Jetzt zeige ich dir meine IST-Liste und ich bin mir ganz sicher, dass deine ähnlich aussieht.

Mein Din A-keine-Ahnung-was-Bogen hat jedenfalls eigentlich gar nicht ausreichen können. Vollständigkeit? Bestimmt Fehlanzeige, aber das macht auch nichts, ist ja eh kein Platz mehr.

Also tief durchatmen und dann mal gucken:

Seelensachen, Alltag, Routinen, Routinen im Haushalt, Organisation, Routine, Arbeit, Haushalt, Kindererziehung, Fahrdienste, Tu-Es-Liste, To-Do-Liste, Analyse des Ist-Zustands, besser organisieren, Ist-Liste, fixe Termine

OKAY…..lieber noch mal atmen und nochmal und im Notfall auch erstmal einen Tag liegen lassen und Abstand bekommen.

Zweite Erkenntnis: Es geht vielen so!

Mein nächster Schritt, auch für diesen Artikel jetzt, war das Notieren der Aufgaben, Veranstaltungen und Termine, die schon einen relativ fixen Platz in meiner Wochenplanung haben. Damit du verstehst, was ich meine, habe ich das mal in einem Beispiel festgehalten.

Wie du sehen kannst, sind hier Pflicht und Kür bunt gemixt und auch eine ca. halbstündige Mittagspause in Sesselhausen findet bei mir bei Bedarf (also ziemlich regelmäßig) nach dem Mittagessen statt.

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Die vermeintlichen Lücken, die du siehst, sind keine…da schlängelt sich nämlich mein Job durch. Wenn das Haus leer ist, wird gerne ausufernd fotografiert oder Rezepte/DIY für den Blog entwickelt.

Das Schreiben funktioniert bei mir am besten am Morgen. Bildbearbeitung und Artikel fertigstellen eher am Nachmittag.

Meistens kommt noch etwas Unvorhergesehenes dazwischen, deshalb versuche ich da auch immer genügend Puffer zu lassen.

Dank der DSGVO ist bei mir mein Fernstudium ziemlich ins Schleifen geraden und meine alltagsfeierliche Ausmistaktion, die bestimmt super hilfreich wäre, ist auch dem Zeitmangel zum Opfer gefallen……

#istso und lasse ich erstmal so stehen. Denn ich spüre genau, ob noch genügend Power da ist oder ob ich mich erst mal wieder ein bisschen regenerieren muss.

Der nächste Schritt

So, jetzt bekommst du wieder einen Job von mir ;-). Mache genau so eine Übersicht mit fixen bzw. blockierten Terminen (feste Arbeitszeiten, Mamataxi, Ehrenämter, Sport…..), an denen nicht zu rütteln ist. Achte auch darauf, dass da mindestens eine Sache pro Woche dabei ist, die bei dir zu Herzhüpfereien führt.

Du bringst die Kür nicht unter? Dann überlege dir, was auch mal ausfallen könnte oder ein anderer für dich übernehmen kann.

Jeder von uns, ob Frau oder Mann, braucht mal ein paar Minuten für sich und diese Zeit ist genauso wichtig wie ein sauberes Bad. Ich finde sogar, dass das in der Prioritätensetzung noch so ein Fitzelchen davor stehen sollte. Hier habe ich schon mal eine andere Seelensache geschrieben: Das JA zu dir selbst.

Schreib deine Wochenliste, markiere, was schon richtig gut funktioniert und wo es hakt. Davon nimmst du dir dann auch nur einen kleinen Punkt und versuchst da mal ein bisschen darauf zu achten.

Um Dinge zur Gewohnheit werden zu lassen, braucht es viele Wiederholungen, gib dir diese Zeit.

Wenn dir wieder etwas auffällt und du jetzt verstehst, warum manches nicht so gut läuft, dann nimm es wahr, schreibe es auf und schreibe es vielleicht auch mir.

Beispiele hierfür wären: Zeiträuber / verzetteln / die Einflüsse der Mitbewohner 😉 usw. Darum kümmern wir uns auch noch.

Für diese Woche reicht es wieder….muss jetzt erst mal ein bisschen atmen.

Donnerstagsfeierliche Grüße

 

Bettina

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Guten Morgen …Ja ich denke so langsam sollte ich mal auch so eine schöne IST-Liste machen…
Hast du diese Liste Am Kühlschrank hängen oder kannst Du sie langsam schon auswendig? Ich überleg mir dann halt , das ich dann vergesse wieder draufzuschauen und dann eh wieder mache wie ich denke und vielleicht dann was vergesse 🙈

Liebe Grüsse 💕Yvonne

Antworten
    Alltagsfeierin
    31. Mai 2018 10:27

    Hallo Yvonne,

    meine Ist-Liste ist auf einem Flip-Chart-Bogen geschrieben, darunter wäre mein Kühlschrank dann nicht mehr zu sehen ;-))))). Sieh die Ist-Liste als großen Pool in den du erst mal alles reinfeuerst ohne zu bewerten, oder (tue das auf keinen Fall!!!) gleich alles umzusetzen.

    Erst mal aus dem Kopf auf das Papier und wenn dir noch etwas einfällt (das wird es sicherlich) immer wieder ergänzen.

    Fange klein an. Schreibe dir einen Wochenplan, nur mit den fixen Terminen und (falls schon vorhanden) den Routinen die du schon hast.

    Ich freue mich, dass du beim Projekt dabei bist.

    Wir rocken das.

    Donnerstagsfeierliche Grüße

    Bettina

    Antworten

Hallo Bettina … so eine Liste hatte ich mir schon erstellt … u d dann kam mir das Leben dazwischenkommt. 😉 (siehe auch instagram @papierkram25) Bin schon sehr gespannt auf die weiteren Artikel. Liebe Grüße Katrin.

Antworten
    Alltagsfeierin
    31. Mai 2018 11:42

    Hallo Katrin,

    die Liste ist ja trotzdem eigentlich richtig und deshalb auch eine Grundlage für unser Projekt ;-))). Dass das Leben uns dazwischenfunkt und wir dann alles mal über den Haufen werfen müssen läuft dann unter #isso und #druckraus. Auch darum werden wir uns kümmern. Wichtig ist es den Kern zu erfassen, also das an dem nicht bzw. nur ganz schwer gerüttelt werden kann. Ja und auch da werden wir rütteln, wenn nötig ;-))).

    Du bist also eigentlich schon deiner Zeit voraus und darfst dich jetzt einfach entspannen oder schon weiter bei dir in die Tiefe gehen und mir das auch gerne schreiben….ich sammle und bin selbst schon gespannt mit was es in der 3. Runde weitergeht.

    Liebe Grüße

    Bettina

    Antworten

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