Seelensachen Nr. 34 * Zeug *

Wie du bestimmt schon mitbekommen hast, habe ich 2019 mein Projekt “Ausmisten, Entrümpeln und Loslassen“ reaktiviert bzw. ihm eine höhere Priorität eingeräumt.

Ich bin 2018 schon gut vorwärts gekommen, aber nicht fertig geworden. Da liegt vor allem an dem einen Grund:  die Alltagsfeierei Familie hat ganz schön viel Zeug.

Nebenher habe ich auf Netflix auch die Serie “Aufräumen mit Marie Kondo” angesehen. Wenn du dich mit dem Thema Ausmisten beschäftigst, kennst du bestimmt auch das Buch “Magic Cleaning” von ihr, in dem sie ihre ganz persönliche Methode vorstellt.

Über ihre Technik scheiden sich die Geister und auch mich schreckt es ab, ALLES einer Kategorie auf einen Haufen zu legen und das am Stück durchzusehen, um zu entscheiden, ob es bleiben darf oder nicht (#ichbindannmalwech ;-)))))))

Does it sparkle joy?

Aber eine grundlegende Sache gefällt mir ausgesprochen gut:

Sie möchte, dass man sich mit seinem Besitz beschäftigt, sich klar macht, was man alles hat. Ganz nebenbei kommt man dann aber auf den Punkt, um den es eigentlich geht:  dem WARUM!

Warum umgebe ich mich mit so vielen Dingen, die mir oft mehr Arbeit als Freude machen und warum fällt es mir trotzdem so schwer, mich davon zu trennen und zu lösen?

Genau um dieses “Warum” geht es heute und ich gehe den verschiedenen Möglichkeiten auf den Grund.

Wie kommt es eigentlich, dass wir so viel Zeug anhäufen?

Die Kontrolle haben

Besitzen hat mit Kontrolle über etwas zu tun. Wenn ich etwas besitze, kann das vermeintlich etwas über meinen Status und meinen Stand in der Gesellschaft aussagen. Es kann mir Sicherheit geben und ich habe für “schlechte” Zeiten vorgesorgt.

Emotionen unterdrücken, schlechte Gefühle ausblenden

“Zeug” verknüpfen wir also mit Emotionen durch und durch und das Anhäufen von Besitztümern hat oft auch einfach damit zu tun, andere, nicht so angenehme Gefühle, zu unterdrücken oder eben zu begraben.

Wir schaffen so auch eine sichtbare Mauer oder Festung, hinter der wir uns verbergen können.

Ablenkung vom Wesentlichen

Musst du dich nämlich mit deinem “Zeug ” beschäftigen, hast du im Umkehrschluss ja auch weniger Zeit, dich mit deinen eigentlichen Baustellen  auseinanderzusetzen.

Sich belohnen

Auch das ist oft ein Grund für zu viel Besitz. Man versucht innere Löcher zu stopfen, sich in schweren Zeiten zu belohnen oder dafür, dass man sich selbst durch neues Zeug “wertschätzt”.

Wie viele Emotionen eigentlich mit Dingen verknüpft sind, das ist mir wirklich erst bei meiner alltagsfeierlichen Ausmisterei so bewusst geworden.

Loslassen im Allgemeinen

Es hat wirklich einige 15-Minuten-Einheiten gedauert, bis ich überhaupt wirklich mit dem Loslassen und Weggeben beginnen konnte:

“Das ist doch noch gut.”

“Das habe ich doch von diesem lieben Menschen geschenkt bekommen und er hat sich so viel Mühe mit seiner Auswahl gegeben.”

„Vielleicht brauche ich es nochmal?”

„Davon kann man nie genug haben.”

„Das hat mal richtig Geld gekostet.”

……..das sind einige der Gedanken, die mir so in den Sinn gekommen sind.

Alles nachvollziehbare Punkte, die aber auch wieder vom Wesentlichen ablenken und uns zur eigentlichen Frage führen, die mit der Entscheidung des Behaltens oder Loslassens einhergehen sollte:

„Löst es positive Gefühle in mir aus, möchte ich es WIRKLICH bei mir haben, es pflegen, abstauben, waschen, benutzen, ansehen……..?”

Wenn du also alle bewerteten Fragen bei Seite schiebst und du dich rein auf dein Bauchgefühl beschränkst, dann ist es ganz einfach, die Entscheidung zu treffen.

Darf es bleiben?

Bleib ganz bei dir, nimm den Gegenstand in die Hand und fühle, was passiert….

Die Antwort ist in dir und schenke ihr das Vertrauen, dass sie die richtige ist.

Ein ganz gutes Beispiel war unser dreifarbiges Geschirr, das uns schon so einige Jahre hier begleitet und quasi mit meinen Kindern älter geworden ist.

Wir haben lange gebraucht, bis wir uns auf dieses Geschirr überhaupt einigen konnten und wir haben es alle gemocht.

Beim Ausmisten habe ich gemerkt, dass sich das bei mir geändert hat. Ich mag es nicht mehr bunt, sondern klassisch, diese “kindliche” Farbe fühlte sich unpassend an, ABER die vielen Feste und positiven Erinnerungen, die damit verbunden waren, brachten mich ins Schwanken.

Inzwischen ist der Großteil davon ins Sozialkaufhaus gewandert und weiße Teller, die wir auf Grund einer großen Feier mal zusätzlich angeschafft haben, haben den Platz am Esstisch eingenommen.

Für mich folgt daraus ein ganz grundlegender Punkt:

 Ich gestehe mir zu, dass sich mein Geschmack verändert und Dinge, die mich glücklich gemacht haben, diese Funktion verlieren können und dann auch gehen dürfen.

Als ich mir das “erlaubt” habe, ich es verinnerlicht hatte, da ist der Knoten bei mir geplatzt und mir fällt das Loslassen und Weggeben immer einfacher.

Wenn du das jetzt so liest, macht das dann auch etwas in dir? Bekommst du richtig Bock mit dem Aussortieren zu beginnen oder fühlst du dich dezent überfordert?

Wenn das so ist, dann lass uns gemeinsam überlegen:

Wo anfangen?

Zu allererst überlege dir, was deinem Naturell am ehesten entspricht: du kannst dich Raum für Raum vorarbeiten oder überlegen, beim  Ausmisten nach Kategorien vorzugehen.

Brauchst du kleine Einheiten oder liebst du Hau-Ruck-Aktionen, dann bestelle am besten einen Container ;-))))).

Welcher Bereich im Haus währe für dich das größte Geschenk, wenn er entrümpelt wäre?

Welche Dinge kannst du ganz leicht loslassen? Vielleicht wäre es eine gute Idee, mit diesen zu beginnen ?

Ich habe mich bezüglich des Ausmistens an das Buch von Denise aka Fräulein Ordnung gehalten “Besser aufräumen, freier Leben” (*Affiliate Link), habe aber z. B. gemerkt , dass es mir total schwerfällt, mich von meinen Kleidern zu trennen. Deshalb habe ich diesen Bereich jetzt ganz ans Ende geschoben, weil es mich sonst einfach überfordert und entmutigt hätte.

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Ich sehe das mit dem Ausmisten und Loslassen als ein größeres Projekt, das nicht von heute auf morgen funktioniert. Für mich war es so, dass ich mich erst “aufwärmen” musste und mich auch nicht überfordern durfte.

Zwischenlager, ja oder nein?

Das fing schon damit an, dass ich die Dinge zwar gehen lassen konnte, ich aber Schwierigkeiten hatte, diese dann auch komplett “loszuwerden”:

Die Mülltonne bietet nur begrenzt Raum, der Bauhof hat nicht gerade komfortable Öffnungszeiten und generell alles komplett zu entsorgen, ging gegen meine innere Einstellung. Ein Kompromiss durfte also her.

Ich habe mir deshalb eine größere Ecke geschaffen, in der ich die aussortierten Dinge in Kisten sammelte, bis eine genügend große Menge zusammengekommen ist, die jetzt immer wieder und regelmäßig ins Sozialkaufhaus gefahren wurde und auch noch wird.

Ein zweiter Bereich wurde definiert, in dem alles gelagert wird, das noch verkauft werden kann. Wichtig war hier: EIN Ort, so dass auch ein Punkt erreicht ist, an dem das mit dem Verkaufen auch angegangen wird. Spätestens dann, wenn dieser Platz zu eng wird, ist man nämlich mit einer Entscheidung konfrontiert: das zu tun oder eben doch zu spenden oder zu entsorgen.

Inzwischen habe ich meinen alltagsfeierlichen Flohmarkt eingerichtet und es stehen auch noch ein paar Kinderkleidermärkte an. Danach entscheide ich neu und werde sicherlich wieder einen großen Teil spenden.

Wohin mit dem Zeug?

Die  Vier-Kisten-Methode  ist hier für mich ganz hilfreich.

  • Kiste 1: behalten, aber an anderer Stelle
  • Kiste 2: spenden
  • Kiste 3: verkaufen
  • Kiste 4 : Mülleimer, sofort entsorgen

Klar ist es ideal, wenn die Sachen auch gleich das Haus komplett verlassen. Das ist für mich aber die Profiliga und bei dieser bin ich noch länger nicht ;-))))).

Ich gebe die meisten Sachen inzwischen ins Sozialkaufhaus, denn dort werden sogar Stofftiere angenommen und dann dort direkt verschenkt.  Informiere dich mal, was für Einrichtungen es in deiner Gegend gibt, oft stecken dort auch noch tolle Projekte dahinter, die zusätzlich unterstützenswert sind.

Bei uns gibt es auch ganz viele (Kinder)-Kleidermärkte, dort die guterhalten Sachen abzugeben und noch ein bisschen Geld dafür zu bekommen, finde ich eine tolle Sache. Ja, es ist mit Arbeit verbunden, mir gefällt aber auch der Gedanke daran, dass eben nicht immer alles neu sein muss und der Umweltaspekt hier auch nicht zu verachten ist.

Tauschpartys fallen mir noch ein, das Fräulein Alltagsfeierin zelebriert dieses Kleidertauschen ab und an mal mit ihren Freundinnen.

Diverse Plattformen und Apps gibt es auch noch, auch da kannst du dich einmal informieren.

Das Zeug der Anderen

Ich hatte per Story ja schon mit euch über dieses Thema diskutiert und ganz oft kam dann dort die Antwort, dass einem selbst das Weggeben und Loslassen des Zeugs leichtfällt, aber man mit lauter kleinen Eichhörnchen zusammen wohnt, die sich so gar nicht trennen können.

Auch das kenne ich und diesen Punkt findest du ganz am Ende meiner Tu-Es-Liste. Ich habe hier die Einstellung, dass ich in den Bereich der Anderen nicht einfach so eingreifen kann und darf.

Was ich aber machen kann: ich lebe es vor und meine la Familia bekommt mit, wie sich die Räumlichkeiten so verändern.

Ausmisten kann ansteckend sein und kleine Teilerfolge sind schon sichtbar. Mit dem Fräulein Alltagsfeierin habe ich z. B. ihr Zimmer ausgemistet. Ich habe es ihr immer wieder angeboten und irgendwann war sie bereit dazu. Hilfreich war es, denn sie verzettelt sich gerne und mein klarer Kopf und dass es sich um ihr Zeug gehandelt hat, führten dazu, dass ich sie bei der Entscheidungsfindung ganz sanft unterstützen konnte.

Auch eine der Zwillingsladies hat ihr Zimmer auf links gedreht, ich sehe dort noch Potential ;-)))))), aber der Anfang ist gemacht.

Beim Arbeitszimmer des Gögas ist die Tür eine tolle Erfindung und das Mousepad “Ablage endet selten tödlich” war auch ab und an schon mal sichtbar ;-))))).

Also ganz kurz auf den Punkt gebracht: beginne mit dem, mit dem du beginnen kannst: mit deinen eigenen Sachen und sieh, was passiert ;-)))))

Für was das alles?

Loslassen befreit und das Trennen von ungeliebten Dingen wird ganz schön viel in dir aufwirbeln. Am Anfang wirst du vielleicht mit Themen konfrontiert, die du so gar nicht auf dem Schirm hattest. Nimm sie an und lass zu, dass sie dich dir zeigen.

Lass dir Zeit und siehe selbst, was für eine Entwicklung du dadurch hinlegst. Ich denke noch oft an meine Ist-Liste ganz vom Anfang der Aktion, die zweite zum Jahresanfang 2019 war schon deutlich klarer und aufgeräumter und auch in meinen Schränken hat sich so einiges getan.

Ich stecke noch mittendrin und es gibt Tage, da überfordert mich das alles, dann gönne ich mir eine Auszeit oder dosiere das Aussortieren, Verkaufen und Weggeben so, dass es mich nicht stresst.

Was ich vor allem merke: mir werden innere Muster bewusst, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte und die ich nun hinterfrage oder umprogrammieren möchte.

Ich kaufe viel gezielter ein bzw. lasse auch vieles einfach im Laden;-))))), weil ich gar nicht das Bedürfnis habe, mir neue “Arbeit” nach Hause zu holen.

Das spart Geld und Zeit und das mit dem Geld merke ich schon recht deutlich.

Auch spüre ich eine Veränderung der Atmosphäre, gerade hier in meinem Arbeitszimmer und meinem Propsraum. Denn wenn du nur auf Sachen blickst und umgeben bist, die dein Herz zum Hüpfen bringen, dann macht das ganz viel mit dir.

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Außerdem schärft sich dein Blick und die Kreativität sitzt quasi schon im Regal und möchte nur wahrgenommen werden.

Ich weiß auch, dass dieser Prozess noch ein wenig dauern wird und ich sicherlich eine zweite Runde machen werde. Ich bin mir aber auch sicher, dass das bei weitem nicht mehr so lange dauern wird.

Wie es weiter geht

Zur Zeit liegt mein Fokus auf dem Verkaufen, d. h., dass ich erst mal alles auf meinem Flohmarkt einstellen werde.

Dann geht es mit dem Flur weiter, bzw. jeden Flur in unserem Haus. Auch ein paar Sonderthemen spuken mir im Kopf herum:

– Organisation von Rezepten & Co.

– Einrichten eines großen Moodboards für meine unendlichen Ideen, um diese besser sammeln zu können und mehr Überblick zu bekommen

– ein kleiner Blick hinter die Kulissen und der Enthüllung, ob die überlegten Tipps und Tricks wirklich im Familienleben funktionieren (öhmmmmmmm jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ;-)))))

– Thema TEAM (toll ein anderer macht’s) – wieviel dürfen die Familienmitglieder mithelfen???

–  …….

Ich könnte hier jetzt auch noch ewig weiterschreiben und ich freue mich auch sehr, wenn ich von euch noch Themenwünsche diesbezüglich bekomme. Die eine oder andere Frage werde ich dazu dann auch auf Instagram stellen.

Hast du eine Ergänzung oder Frage zum Thema “Zeug”, dann schreibe es mir gerne.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

Befreite Grüße

Bettina

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6 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Heike S. aus N.
    9. April 2019 9:16

    Ein großartiger Artikel und auch genau mein Thema gerade, vielen lieben Dank dafür!
    Marie Kondo habe ich auch gelesen und habe genau die gleichen Hemmungen 🙂
    Vor allem der Part am Schluss ist echt ein Thema – ich möchte nicht alles auf den Müll geben und bis das Teil dann wirklich das Haus verlassen hat, ist es echt ein langer Weg…
    Ich freu mich schon sehr auf die nächsten “Folgen” wie z.B. das Mood-Board, auch das finde ich eine tolle Idee!! Hach, Zeit müsste man haben 🙂 Ich habe übrigens eine Postkarte, auf der (sinngemäß) steht: “Das ist keine Unordnung. Hier liegen nur überall Ideen rum.”
    Liebe Grüße von Heike!

    Antworten
    • Guten Morgen Heike,

      Marie Kondo wende ich deshalb nur ganz partiell, z. B. bei der Falttechnik, diese allerdings auch nur in meinen Schränken und die “Alles-auf-einen-Haufen”-Methode kommt dann z. B. mal bei meinen Jacken dran, wenn ich den Flur in Angriff nehme.

      Das Moodboard steht sehr weit oben auf meiner TuEs-Liste, wirst also bald davon lesen……somit liegen die Ideen dann irgendwann nicht mehr rum, sondern hängen ;-))).

      Hab eine schöne Wochenmitte.

      Liebe Grüße

      Bettina

      Antworten
  • Ein wirklich schöner und ausführlicher Artikel. An vielen Stellen musste ich schmunzeln, weil ich mich selber darin erkannt habe.

    Du hast schön auf den Punkt gebracht, was für mich die wichtigste Erkenntnis beim Ausmisten ist: Der eigene Geschmack ändert sich.

    Das Geschirr wegzugeben, das euch mehrere Jahre lang begleitet hat, war bestimmt nicht einfach. Aber irgendwann hat alles einmal ausgedient. Und es spricht für das Geschirr und eure sorgsame Auswahl, dass ihr es so lange benutzt habt und es euch so lange gefallen hat. Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich etwas kaufe, was ich schon nach einigen Wochen oder Monaten nicht mehr mag. Da halte ich lieber an etwas zu lange fest, als überhastet Kaufentscheidungen zu treffen, die ich kurze Zeit später bereue.

    Viele Grüße
    Phil

    Antworten
    • Hallo Phil,

      ja man lernt immer mehr dazu. Zur Zeit wähle ich auch sehr gezielt aus, bevor überhaupt etwas wieder in unser Zuhause einziehen darf.

      Ich wünsche dir ein schönes Osterfest.

      Freitagsfeierliche Grüße

      Bettina

      Antworten
  • Liebe Bettina,

    vielen Dank für Deine Tipps. An vielen Stellen konnte ich mich wiedererkennen. Ich räume letztlich schon seit dem Tod meines Vaters vor 2 Jahren auf ;-)) Dabei gehe ich Raum für Raum vor, was halt entsprechend lange dauert, da ja noch andere Dinge auf der To Do Liste stehen.

    Schwer umsetzbar aus der Kondo-Methode finde ich das “Fühlen der Begeisterung”. Das ist doch auch Stimmungsabhängig. Derzeitig ziehe ich jeden Tag Kleidung an, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie bleiben oder gehen soll. Danach kann ich es besser entscheiden. Ganz entsetzlich finde ich den Kondo-Lehrsatz, nur 30 Bücher zu behalten. Das geht gar nicht!!

    Es gibt bei uns auch einen Ort, wo sich die Dinge ansammeln, die noch der weiteren Verwertung zugeführt werden sollen. Kleidung kommt sackweise ins Sozialkaufhaus. Aber wie machst Du das mit Flohmärkten? Gibt es davon viele bei Euch? Ich bin schon am überlegen einen Hausflohmarkt zu veranstalten. Aber das macht bei einem Sackgassenendgrundstück nicht viel Sinn.

    Auch die ganzen Familienerinnerungen/ Dokumentationen gebe ich nicht weg! Das ist Geschichte pur! Ich finde Frau Kondo da einfach zu strikt.

    Liebe Grüße
    Karen

    Antworten
  • Hallo Karen,

    ich nehme mir von der Kon-Mari-Methode nur das, was für mich passend erscheint und halte auch gar nichts von diesem radikalen und minimalistischen Ansatz. Also ich kann das mit der Begeisterung ganz gut fühlen, manchmal fühle ich sie nicht so und es darf trotzdem bleiben, denn so ohne Staubsauger und Co…….wäre irgendwie auch blöd ;-)))))).

    Bei uns gibt es hauptsächlich Kinderkleidermärkte und auch in Würzburg gibt es so ca. drei Mal im Jahr einen richtig großen Flohmarkt. Mich schreckt da aber das frühe Aufstehen ab, deshalb kommt im Moment auch Hausrat und Co. ins Sozialkaufhaus.

    Die Familienerinnerungen habe ich ganz ans Ende gepackt, da muss ich auch mal gucken wie viel ich weggeben möchte.

    Ich wünsche dir ein schönes Osterfest.

    Liebe Grüße

    Bettina

    Antworten

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