Familylife  * Die Sache mit dem TEAM-Work – Helfen im Haushalt  *

Vor ein paar Wochen, als wir aus dem Urlaub zurückkamen, habe ich auf Instagram den Mount Wäsche geteilt, der einen so heimsucht, wenn man als Familie verreist ist….

Dadurch ist das Thema Team-Work beziehungsweise das Thema Mithelfen im Haushalt wieder aufgekommen.

Helfen im Haushalt – in der Familie Alltagsfeierei selbstverständlich und doch oft ein großes Thema, das ausführlich diskutiert werden darf und muss.

Denn bei fünf Personen gibt es jede Menge zu tun, aber auch jede Menge Nischen, sich dem zu entziehen:

“Ich hab doch gestern erst die Spülmaschine ausgeräumt!”, “Das Fräulein Alltagsfeierin muss NIE (immer, jeder, alle…..#duverstehst) die Wäsche aufhängen.” und viele andere Sätze dieser Klassiker, die  wahrscheinlich auf so einige Familien übertragen werden können, fallen da.

Ich gebe es zu, ich verliere oft den Überblick, wer was wann das letzte Mal gemacht hat und beim Herr Göga zählt der Ansatz: “Bist du sichtbar, bist du dran!”……., so dass die Mädels dann lieber unsichtbar bleiben oder eben versuchen, sich da durchzuschlängeln.

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Helfen im Haushalt

Wusstest du, dass Kinder sogar gesetzlich verpflichtet, sind im Haushalt zu helfen?

1619 Dienstleistungen in Haus und Geschäft. Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten (Quelle BGB §1619)

Gut zu wissen und vielleicht auch mal als Ausdruck in DIN A 3 für die Küche als Deko zu empfehlen #warnursoeineidee…….

Hotel Mama

Ja, das hätten sie gerne, meine Süßen (wer nicht ;-))), aber gerade seit ich zum Familienmanagement noch einen weiteren Job habe, habe ich aus meiner Vergangenheit gelernt, dass meine Belastungsgrenze schnell erreicht ist und meine Ressourcen eben nicht für diese beiden Aufgabengebiete reichen. Da meine Lieben auch lieber eine gesunde Mama mögen, sollte dieses Argument ziemlich viel Gewicht haben.

Sich daran zu gewöhnen, den Haushalt als die Aufgabe aller zu sehen, das dauert und deshalb ist es wichtig, dass du dich als Familie zusammensetzt und über die Möglichkeiten der Aufgabenverteilung sprichst.

Feste Aufgabenverteilung

Jeder hat einen oder mehrere feste Jobs: Blumen gießen, Müll rausbringen, Tisch decken, Zimmer aufräumen usw.

Job-Rotation

Die Aufgaben wechseln: täglich, wöchentlich, monatlich…..

Hilfe von außen

Keiner hat so richtig Zeit, etwas zu tun und alle sind mit Job und Schule zu stark eingespannt, dann muss wohl Geld in die Hand genommen werden, damit eine Haushaltshilfe beschäftigt werden kann.

Vielleicht ein Vorschlag für dich, wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, weil keiner die Notwendigkeit des Zusammenhelfens einsehen möchte.

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Wie wir es beim Helfen im Haushalt handhaben:

Wenn Mama am Wochenende nicht da ist, einen Auftrag hat oder anders großzügig eingespannt ist, übernimmt la Familia ohne zusätzliche Ankündigung die Wäsche.

Frl. Alltagsfeierin übernimmt auch ganz oft das Kochen, gerade seit sie mit der Schule fertig ist und noch nicht mit ihrem Studium angefangen hat. Sie macht das super und durch die große Rezeptsammlung und dem Speiseplan auch ganz entspannt und easy.

Das Bettenbeziehen übernimmt jede Lady für sich selbst und das schon seit längerem und auch das Ausmisten der Hasen ist Job der Zwillingsladies, da es ihre Haustiere sind.

50 Fakten

Die gewaschene Wäsche räumt auch jeder selbstständig weg. So eigentlich der Plan, allerdings kann man aus so ‘nem Wäschekorb auch gut einen Zweitschrank machen…..#ohneworte und wahrscheinlich doch so normal ;-)))))).

Auch die Teenager-Höhlen, ehm Kinderzimmer, sind im Hoheitsbereich der Mädels angesiedelt….Türen schließen zu können, kann hier sooooo hilfreich sein ;-))))).

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In den Ferien putzen die Zwillingsladies das große Bad und Fräulein Alltagsfeierin ist für ihres selbst  verantwortlich (über die Häufigkeit müsste aber dringend mal gesprochen werden ;-)))).

Spülmaschine einräumen – jeder stellt sein Geschirr nach dem Essen dort hinein, wenn selbstgekocht wird, dann natürlich auch (klappt mal, gut mal schlecht, denn sobald ein benutztes Glas AUF der Arbeitsplatte über der Spülmaschine steht, wird hier gemutmaßt, dass diese voll ist und somit Potential zum Ausräumen bietet. Dann heißt es: nix wie wech und hoffentlich hat mich keiner gesehen und kann mir das Geschirr zuordnen…….

Spülmaschine ausräumen, Tisch decken, Müll rausbringen, Wäsche auf- oder abhängen, Wäsche zusammenlegen, also die ganzen Kleinigkeiten werden ohne feste Regelung verteilt oder oft auch von mir selbst erledigt.

Das Fix-Zuordnen funktioniert nicht, da die Pubertinchen so unterschiedlich zu Hause sind.

Helfen lassen entlastet?

Ganz ehrlich, ich habe oft das Gefühl, dass es nicht wirklich viel bringt, denn die Herangehensweisen sind so unterschiedlich und über die Qualität lässt sich oft auch streiten.

Auch kannst du dir als Mom abschminken, dass du dadurch weniger Arbeit hast, deine Arbeit ist dann nur eine andere:

  • Das Waschen zieht sich unter Umständen ziemlich in die Länge, weil einfach vergessen wird, dass so eine Waschmaschine auch mal fertig ist ;-))))
  • Schränke wieder neu zu sortierten z. B. oder eine halbe Stunde nach dem Mehl suchen, das nach dem Einkaufen irgendwohin geräumt wurde und du keine logische Schlussfolgerung ziehen kannst, wo das nur sein könnte ;-)))).
  • Auch das Zusammenlegen der Wäsche ist oft äußerst kreativ und wenn du als Monkinchen Wert auf schön geordnete Schränke legst – mach es lieber selbst ;-))).
  • Auch die Sucherei nach dem ein oder anderen Kleidungsstück ist abenteuerlich und gleiche Socken? Wer trägt schon zwei Socken, die völlig identisch sind ;-))))).

Wenn du das jetzt so liest, bist du vielleicht echt am Überlegen, gar keine Hilfe einzufordern, davon rate ich dir aber ganz deutlich ab.

Unser Job als Mom oder Eltern ist es, die Kids fit fürs Leben zu machen. In erster Linie für die Kinder selbst, aber auch so ein paar grundlegende Verhaltensweisen für ein geregeltes Miteinander außerhalb des Elternhausessollten mitgegeben worden sein.

Ich sehe mich da als stillen Fadenzieher im Hintergrund, bessere nach, sortiere neu und versuche an guten Tagen nochmal dem Puberteenie eine Falttechnik näher zu bringen ;-)))).

Lösungsvorschläge

Die Kleinen haben Bock

Lass deine Süßen von klein auf helfen und zeige ihnen so, dass Familie eine Gemeinschaft ist, die sich durch alle trägt.

Familienkonferenz

Wenn es quietscht und knirscht, bitte alle an den großen Tisch und sprich das Thema offen an. Was kann jeder dazu beitragen, dass wir in einem schönen Umfeld leben? Wer hat welche Vorlieben und wie kann es zu einer entspannten Sache werden?

Okay, klingt fantastisch, muss aber bei la Famila Alltagsfeierei öfters mal stattfinden, denn nach ein paar Wochen schleichen sich oft wieder alte Muster ein.

Da bin ich aber stur: TEAM heißt für mich: GEMEINSAM und nicht Toll Ein Anderer Macht’s und deshalb wird das so lange thematisiert, bis sich die Wohnverhältnisse ändern.

Auf jeden Fall dranbleiben

Bleibe penetrant und fordere die Hilfe ein, denn zukünftige Arbeitgeber deiner Kinder, deine zukünftige Schwiegertochter oder -schwiegersohn und noch so viele andere werden dir auf ewig dankbar sein, wenn hier von Anfang an die Kids in Sachen Teamwork “ausgebildet” sind.

Also Jungs, Freunde und eventuell unter Umständen zukünftige Schwiegersöhne, so könnt ihr bei mir punkten…..#ichmeinjanur…….

Wenn du weg bist, funktioniert es besser ;-)))))

Diese Erfahrung habe ich jetzt schon des Öfteren gemacht. Ich war am Wochenende verreist, komme heim und alles ist erledigt, einschließlich dem Göga ;-)))), aber manchmal gilt auch hier: besser er als ich……….;-))))).

Vorleben ist hilfreich

Also manchmal habe ich schon das Gefühl, dass z. B. meine alltagsfeierliche Ausmisterei meine Süßen auch dazu veranlasst, es mir gleich zu tun. Gut, beim Aufräumen konnte ich das noch nicht wirklich beobachten…..#istallesnurnephase…..#oderso.

Stolpersteine

Ein bisschen Verlust hat man immer

Weiße Wäsche mit DER schwarzen oder roten Socken drinnen, Grauschleier und rosa sind ja soooo schön! Oder das obligatorische vergessene Taschentuch in der Hose und warum kann man einen Strickpulver nicht auf 60°C wachen….oh ja, das passiert und noch so einiges andere aber jeder hat mal angefangen.

“Ich muss mich nur ein bisschen doof anstellen…..”

“Wo kommt jetzt das Waschmittel rein?”…….solche Fragen beantworte ich mit Vergnügen auch noch nach dem hundertsten Mal ;-)))

“Wenn du noch einmal nervst, mach ich GAR NICHTS MEHR!!!!”

Auch so ein Klassiker: Androhung von Verweigerung, da hilft bei mir immer nur: keine Reaktion und Aussitzen.

“Ich mach das später!”

Manchmal funktioniert es, öfters auch mal nicht ;-)))

Perfektionistisches Denken von mir selbst

Krümel sind nicht tödlich ;-)))) und so ‘nen Tisch oder Arbeitsplatte muss man gar nicht soooooo oft abwischen. Damit meine ich, dass ich als Mom auch darauf achte, entspannt zu bleiben und mit ein wenig #druckrauslebensfreuderein einfach öfters mal überdenken kann, was passiert, wenn es nicht ganz so “perfekt” ist. Dass ich da noch großen Übungsbedarf habe, das gebe ich offen zu und winke von meiner Palme runter ;-))))

So, jetzt habe ich euch schon ziemlich mit hinter die Kulissen genommen, aber ich bin mir sicher, dass die von mir genannten Beispiele eben genau das sind: beispielhaft und eben gar nicht so spezifisch.

Du bist nicht allein! Vielleicht hilft das Lesen dir in dieser Hinsicht dann schon und schenkt dir die Kraft und den Mut, mehr Teamwork und Hilfe einzufordern.

Wie machst du es in deiner Familie? Hast du vielleicht den ULTIMATIVEN Tipp zum Helfen im Haushalt für uns, dann lass ihn bitte in den Kommentaren da.

Ich wünsche dir eine entspannte Wochenmitte. Lass es dir gut gehen beim Staubwedelschwingen ;-))).

Mittwochsfeierliche Grüße

 

Bettina

P. S.: Teilen ist toll!

P. P. S: Familienleben von der lustigen Seite her gewünscht? Hier geht es um “Back to School” nach den Sommerferien und hier gehen die Zwillingsladies und ich Abschlussballkleider kaufen #frageliebernicht ;-))).

 

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Vielen Dank für den ausführlichen Artikel!!! Ist bei uns auch immer wieder Thema- ich fand aber vor allem die Denkanstöße mich betreffend sehr hilfreich !!! Liebe Grüße und schöne Woche!!

    Antworten
  • Tina -Main Home Staging
    3. Oktober 2019 7:17

    Guten Morgen Liebes , mein Sohn ist schon aus dem Haus .., gilt das auch für gerade verrentende Göttergatten? Der bringt mich auch zum Verzweifeln und ich fühle mich zurückversetzt als wäre mein Pupertier wieder eingezogen (denn es gibt dauernde Diskussionen) Dieses renitente etwas nicht richtig zu beenden, macht mich wahnsinnig. Die Küche ist auf den Arbeitsflächen sauber ( fast – die Krümel !) und das Waschbecken wird immer übersehen!! Obwohl er weiß , dass es für mich fast am Wichtigsten ist, besonders das Sieb muss frei von allen Gerichten sein-.))). Denn das wird immer vergessen, selbst sollte tatsächlich mal das Becken gereinigt worden sein. Gesaugt wird auch .. aber das Bad wird immer vergessen uns so könnte ich ewig weiter schreiben. Das heißt, ich kann immer nacharbeiten, Sauger wieder ausräumen und so weiter, dieses Permanente immer nacharbeiten nervt so unendlich und die Diskussionen dazu auch. Ich verstehe dich also total .. und hoffe für dich, dass es nicht später wenn die Kinder aus dem Hause sind, gerade so weiter geht..

    Antworten
  • Tina -Main Home Staging
    3. Oktober 2019 7:17

    Guten Morgen Liebes , mein Sohn ist schon aus dem Haus .., gilt das auch für gerade verrentende Göttergatten? Der bringt mich auch zum Verzweifeln und ich fühle mich zurückversetzt als wäre mein Pupertier wieder eingezogen (denn es gibt dauernde Diskussionen) Dieses renitente etwas nicht richtig zu beenden, macht mich wahnsinnig. Die Küche ist auf den Arbeitsflächen sauber ( fast – die Krümel !) und das Waschbecken wird immer übersehen!! Obwohl er weiß , dass es für mich fast am Wichtigsten ist, besonders das Sieb muss frei von allen Gerichten sein-.))). Denn das wird immer vergessen, selbst sollte tatsächlich mal das Becken gereinigt worden sein. Gesaugt wird auch .. aber das Bad wird immer vergessen uns so könnte ich ewig weiter schreiben. Das heißt, ich kann immer nacharbeiten, Sauger wieder ausräumen und so weiter, dieses Permanente immer nacharbeiten nervt so unendlich und die Diskussionen dazu auch. Ich verstehe dich also total .. und hoffe für dich, dass es nicht später wenn die Kinder aus dem Hause sind, gerade so weiter geht..

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