Seelensache No. 44 * Innerer Frieden*

Seelensache No 44, Frieden spüren, diealltagsfeierin.de

Im Newsletter war eigentlich der Teil 4 der Alltagsfeierinnen-Serie angekündigt. Ich habe entschieden, dass das einfach nicht dran ist, denn gerade sprudelte beim Schreiben meiner letzten Wochenendfeierei etwas anderes heraus: Innerer Frieden:

Meine Woche startete mit einem ganz schlechten Bauchgefühl und auch mein Antrieb ließ mehr als zu wünschen übrig. Ich denke, ich stehe damit nicht alleine da, denn das was da auf der ganzen Welt geschieht, kann einen leicht in eine depressive Untergangsstimmung manövrieren.

Das konnte ich für mich nicht mehr aushalten und habe so nach einer Lösung gesucht. Schon seit ca. Anfang des Jahres meditiere ich täglich und merke,wie gut mir das tut. Also habe ich mich gefragt, welchen Zustand ich mir gerade am meisten wünsche: die Antwort war “innerer Frieden”. Also habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Meditation gemacht und diese im Podcast von Laura Malina Seiler gefunden:

#093 Podcast: No-More-Drama-Meditation für inneren Frieden

Was ich dann erlebt habe, war regelrecht magisch. Ich spürte Frieden, so sehr, dass ich gar nicht mehr mit dem Meditieren aufhören wollte. Meine Gedanken waren still und ich fühle mich nun versöhnt mit der Welt, die gerade unser aller Realität ist.

Drei Sätze wiederholen sich hier immer wieder:

  • Ich höre auf zu kämpfen.
  • Alles darf sein.
  • Ich stimme allem zu, was gerade ist.

Yogafrösche, Licht und Schatten, Wochenrückblick No 41-2020

Wie entsteht Frieden im Innen und im Außen?

Eigentlich ganz einfach und doch so schwer: indem man aufhört, zu kämpfen.

Was habe ich in meinem Leben schon gekämpft: mit Umständen, Überforderung, Leistungsdruck und Müdigkeit. Mit dem Hadern über Schicksalsschläge und dem ständigen fragen nach dem “Warum”.

Was hat es mir gebracht? Gar nichts! Außer noch mehr Erschöpfung, Verzweiflung und dem Abrutschen in eine tiefe Depression.

Das bedaure ich nicht, denn das war mein Weg, den ich gehen durfte, damit ich mich nun so entwickle, wie ich eigentlich schon immer hätte sein dürfen.

Frieden entsteht, wenn wir aufhören zu kämpfen.

Der Druck der ganzen Welt auf meinen Schultern, so hat es sich oft bei mir angefühlt. Dazu noch eine riesengroße Angst vor der Zukunft und der meiner Kinder, so dass ich noch mehr ins Beeilen, Besser-Sein-Wollen und in die Perfektion gerutscht bin.

Wenn ich Frieden empfinde, dann kann ich auch vernünftiger handeln, ich spüre wieder, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein kann. Das wieder in den Fokus zu rücken, unterstützt dann zusätzlich. Wenn ich friedvoller wirke, bin ich entspannt und meiner Umgebung zugewandt. Ich kann so auch wieder besser für meine Familie und meine Freunde da sein, denn das, was ich ausstrahle, kommt unbewusst auch bei ihnen an.

Stell’ dir vor, du bist genau richtig wie du bist!

Auch mit mir schließe ich immer mehr Frieden, das hat auch mit meiner Ausbildung zu tun, die ich gerade begonnen habe. Ich verstehe immer mehr, warum so viele angepriesene Coachings und Kurse, die dir DEN einen Weg versprechen, gar nicht funktionieren können. Warum wir uns das trotzdem immerzu und ständig einreden lassen, das verstehe ich nun übrigens auch viel besser ;-))). Ich hoffe, dass ich das dann auch irgendwann so verinnerlicht habe, dass ich es auch nach draußen tragen kann. Noch ist es nicht an der Zeit.

beYOUtiful, du bist gut, so wie du bist. diealltagsfeierin.de

Frieden entsteht, wenn ich annehme, was ist.

Wenn dieser Satz etwas bei dir zum Klingen bringt, dann ist die Meditation vielleicht auch eine gute Unterstützung für dich und dem Ausprobieren steht nichts mehr im Wege.

Ich mache sie gerade täglich, weil ich regelrecht süchtig nach diesem Gefühl bin und ich mir so in 20 Minuten eine Leichtigkeit in mein Leben hole, die ich einfach so sehr feiere und schätze.

Annehmen, was ist, das ist für mich innerer Frieden.

Dabei kann auch Dankbarkeit helfen. Darüber habe ich auch schon in einer älteren Seelensache geschrieben. Außerdem genau zu wählen, wie viele Informationen man so braucht und auch wo man diese findet.

Corona ist da und wird auch erstmal bleiben. Wie es mal war, kann es nicht mehr werden und das ist auch gut so. Würde das doch heißen, dass wir nichts gelernt haben und uns stattdessen sogar zurückentwickelt hätten.

Hast du schon mal Frieden gespürt? Erzähl mal.

Ich wünsche dir nun einen entspannten Tu-Es-Tag.

Dienstagsfeierliche Grüße

Bettina, diealltagsfeierin.de

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6 Kommentare

  1. Liebe Bettina,

    wieder einmal ein sehr schöner Artikel, ich kämpfe allerdings noch und hadere zurzeit weniger mit den Umständen an sich als mit meinen Mitmenschen. Mein Gedankenkarussel dreht und dreht sich immer weiter. Vielleicht sollte auch ich mich einmal im Meditieren versuchen.

    Ich sende Dir ganz liebe Grüße, danke Dir für immer wieder neue Gedankenanstöße und wünsche Dir ein friedliches Wochenende,
    Katrin

    • Guten Morgen,

      bei mir hatte mein Impulse, mich um eine Lösung zu bemühen gerade auch mit den Mitmenschen zu tun ;-))). Ich weiß allerdings auch, dass ich eben nur mich ändern kann und nicht meine Umwelt.

      Wenn ich Ärger und Unverständnis gegenüber Anderen spüre, wird die Negativtät immer mehr in dieser Welt und ich möchte etwas dagegen setzten. Um diese Gefühle loslassen zu können, muss ich sie erstmal zulassen: „alles darf sein“.

      Der Effekt: negative Gefühle möchten inneren Kampf und blühen so richtig auf und ich nehme ihnen mit der Annahme den Wind aus den Segeln. So verziehen sie sich.

      Wenn du spürst das dir das Meditieren helfen könnte, probiere es, ganz entspannt. Wenn nix in dir resoniert, dann hilft vielleicht auch eine ganz einfache Übung: einatmen: „alles darf sein“ – ausatmen „ich lasse los“. Das geht auch einfach so, immer mal wieder und ohne Vorbereitung.

      Ich schicke dir liebe Grüße

      Bettina

  2. Liebe Bettina,
    einer der guten Dinge dieses Netzes ist, dass es da Menschen wie dich gibt, die einfach aussprechen, was da ist. Ich sehe es wie Christina: Ich fühle mich dir verbunden, weil unsere Wege zu uns so ähnlich zu sein scheinen, auch was die unnötigen Kämpfe betrifft.
    Deshalb ist es schön zu lesen, dass du auf einem guten Weg bist.
    Frieden zu empfinden ist etwas Großartiges.
    Er kommt oft so unverhofft und dann so geballt, dass ich das Gefühl dann einfach festhalten möchte.
    Liebste Grüße
    Nicole

    • Liebe Nicole,

      genau so ist es und lass uns deshalb genau auf diese guten Dinge konzentrieren. Wenn du das Gefühl von Frieden schon gespürt hast oder kennst, dann kannst du dir es auch immer wieder zurückholen, denn du hast es ja schon mal gespürt. Das mache ich deshalb ganz oft und die positive Energie, die ich daraus ziehe kann ich dann wieder für anderes Gute nutzen…perfekt also.

      Hab eine schöne Wochenmitte.

      Liebe Grüße

      Bettina

  3. Liebe Bettina,
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie ähnlich unsere Wege sind… und ich stimme Deinen Worten zu 💯 zu…Ja, ich spüre den Frieden immer öfter, und das hat viel mit annehmen, nicht mehr kämpfen und Dankbarkeit zu tun. Der schönste Moment in dem ich diesen inneren Frieden empfunden habe, war völlig ohne Vorbereitung. Ich war auf dem Weg zu einer Verabredung. Plötzlich habe ich mich so sehr mit der Natur und allem verbunden gefühlt, da war nur Frieden und Liebe. Ich war völlig bei mir und trotzdem von nichts getrennt. So wunderschön… ich wünsche mir für diese Welt, dass jeder diesen Frieden findet, dass wir diesen Frieden in die Welt tragen und teilen und ich habe die Hoffnung, dass wir durch den Virus umdenken lernen und nicht an den alten Strukturen festhalten, die in vielen Bereichen nicht mehr dienlich sind.
    Hab einen wundervollen TuEStag , pusteblumenleichte Grüße
    Christina

    • Huhu Christina,

      so ein spontanes Geschenk wie du das mit dem inneren Frieden erfahren hast ist großartig. Wir können nur bei uns beginnen und wählen, wie wir unsere Empfindungen nach draußen tragen können. Aber wir dürfen da mutig sein, das merke ich immer nach diesen #mutausbrüchen.

      Schöne Wochenmitte und schön, dass es dich gibt!

      Liebe Grüße

      Bettina

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