Vom Säen und Ernten…oder von Geduld, Liebe und Gurken – Fidi erntet

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Säen und Ernten

Wo man Liebe aussät,
da wächst Freude empor
.

Das sagte schon Shakespeare.

Das fiel mir sofort ein, als Bettina das Motto #säenundernten für den goldenen Altweibersommermonat vorschlug und ich war Feuer und Flamme, etwas zu schreiben, ohne zu wissen, in welche Richtung dieser Artikel gehen sollte. Abgesehen von wilder urban gardening guerilla Samenbombenwerferei – säe ich nämlich gar nichts selbst (das macht mein Mann).

Aber ernten, das tue ich. Vor allem Gurken. Viele Gurken.

Gurken- das Gemüse 2021-  (soviele geschmorte Gurken kann ich gar nicht mehr essen) …

Und da fällt mir direkt ein, hegen und pflegen… denn das geht mit Säen und Ernten unbedingt einher… wie diese Volksweisheit verrät:

Willst du für ein Jahr planen, säe Reis.
Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume.
Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.

Ja, die Samen der Liebe finden sich oft, aber die Wahrheit ist, nicht jedes Samenkorn geht auf, nicht jede Ernte ist gut. Der Prozess ist immer mit BLOOD, SWEAT und TEARS verbunden, wie es schon der Name einer etablierten Rockband verrät.

Und so ist es beim Säen wie mit der Hoffnung, sie sollte zuletzt sterben, trotz aller Regenfälle, Dürreperioden, Hindernissen im Kopf und zu kleinen Früchtchen…

Wie Samuel Beckett es so schön formulierte:

Next time, fail better.

Beschreibt also Säen und Ernten unseren Lebensweg, wo der WEG Das ZIEL sein sollte?

Ist es richtig, dass man, wie ein Nutz- oder Blumengärtner (Hier stellt sich NICHT die Frage nach der Berechtigung des Einzelnen, beide Ernten sind Nahrung für die Seele- Widerspruch wird nicht geduldet ;-), auf den Prozess schauen muss, Geduld aufbringen muss, um dem Kreislauf vom Werden und Sein Spiel zu geben?

Geht es jetzt hier gar nicht um Liebe, sondern um Geduld, Ausdauer, Belastbarkeit?

Oder geht es gar um Zufall, wenn einem etwas Unerwartetes in den Schoß fällt, oder wie mir, ein Apfel auf den Kopf?

Wie ist es, wenn man etwas erntet, was man gar nicht bewusst gesät hat, gibt es so etwas?

Wird jedeR GärtnerIn irgendwann belohnt?

Muss man manchmal die Ansaat verändern? Muss man, wie der beste Trend in der modernen Landwirtschaft es im Moment vorgibt,  Felderwirtschaft mit Fruchtfolge betreiben, statt sich in Monokulturen zu verrennen?

Oder pflanze ich Mais an, weil Mais anscheinend (zumindest hier im Münsterland) immer zu gehen scheint?

Oder bin ich mutig und pflanze Heidelbeeren in einer Gegend, wo noch nie welche gewachsen sind? Und vertraue meinen Kenntnissen über Boden und Klima, dass das klappen könnte?

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Viele von uns haben auch den Ehrgeiz, eine Avocado-Pflanze aus einem Kern zu ziehen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass das bei vielen klappt. Bei mir schimmelte der Kern meist nur in der Erde… werde ich es nochmal probieren? Vielleicht.

Was ist mit Pilz-Sammlern?

Sie säen nicht, aber sie ernten. Damit ernähren sie sich nicht nur saisonal, sondern ehren auch, was der heimische Waldboden hergibt (Dieses Jahr ab in die Pilze, es soll ein gutes Pilzjahr werden).

Eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist es auch, Erdbeeren zu pflücken…

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Mit den eigenen Händen in gebückter Haltung und ab und zu verschwindet die süße Frucht im eigenen Mund. Ist das herrlich?

Was lernen wir daraus?

So viel! Erdbeeren wachsen am Boden, Himbeeren am Strauch, Pflaumen und Kirschen an Bäumen, Bohnen an der Stange, Kartoffeln und Möhren in der Erde… Kohlsorten allemal… Spargel muss gestochen werden, für Blaubeeren gibt es einen Kamm…

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Auch ein Sinnbild für ein Sich-Mühe-Machen mit anderen, mit der Individualität und Einzigartigkeit des Gegenübers, eine Metapher für Empathie und den damit zum Teil verbundenen Samthandschuhen?

Nicht jeder mag Sellerie, Rüben oder Kürbisse (übrigens gedeihen die wohl auch gut auf dem Kompost…was für ein weiteres schönes Bild) … nicht jede schlägt die Sorgen in die Erde, obwohl sie da wohl gut aufgehoben zu sein scheinen…

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Bettina spricht davon, es sich leicht zu machen, pusteblumenleicht… damit ist aber nicht gemeint, immer nur die Bananen und Süßkartoffeln aus dem Supermarkt mal eben beiläufig in den Wagen zu legen und zu bezahlen (doch, vielleicht ist das auch gemeint, wenn es dir hilft)…

Sondern manchmal macht das Schwere einen leicht…

Das Ernten der Gurken mit den eigenen Händen, das Lächeln im Gesicht, wenn die Nachbarin wieder drei Riesenzucchini bei dir abgibt und du mal wieder ein Glas selbstgemachte Marmelade erhältst… und deine Einladung zum Essen an deine Freunde… was es gibt? Dieses Jahr: Schmorgurken natürlich.

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Fotocredit: Fidi

Hab einen schönen TuEs-Tag mit Schmorgurken oder ohne ;-))).

Liebe Grüße

Fidi

P. S.: Möchtest du noch mehr von Fidi lesen, hier kommt sie dem schönen Leben auf die Spur und auch auf ihrem Blog dunkelrot.de findest du noch mehr von ihr.

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